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mit seinen Erfahrungen, Erkenntnissen
und den Menschen, die ihn inspiriert haben.

Mein Lebensweg als Schaubild

Kindheitstraum verfolgte ihn zeitlebens ...

Heinz Joachim Pethke träumte immer wieder wie er mit ausgebreiteten Armen wie ein Vogel durch die Luft flog

und schließlich mit nur etwas gerütteltem Bauch auf der Erde landete. Fliegende Vögel nutzen die Natur  nicht einfach aus,  sie müssen mit ihr kooperieren. Das Aufspüren von unsichtbaren Aufwinden, das Fliegen ohne Grenzen zusammen mit Greifvögeln, Störchen und Mauerseglern im selben Aufwind und das Lesen der Wolkenbilder erfordern Geduld und Respekt vor den Elementen. Getragen von warmer, aufsteigender Luft – ein Gefühl der Schwerelosigkeit und losgelöst von menschlichen Zwängen.

Damals konnte ich natürlich noch nicht wissen, ob dieser Traum eines Tages Wirklichkeit werden würde. Heute weiß ich,  Ein Traum kann eine Sehnsucht sein, wie sie auch im Lied von Reinhard Mey ausgedrückt wird aber auch ein konkreter Wunsch. 

Dieses Zusammenspiel eines tiefen Gefühls der Demut und eine spirituelle Nähe zur Natur war offenbar bereits in dem kleinen Buben verankert und meinen Traumberuf erzeugt, den ich in meiner frühen Schulzeit häufig hatte. 

Konkreter Wunsch in seiner Schulzeit ...

Mein Traumberuf

hjp_schuleAls Schüler der Volksschule schon war es mein Berufswunsch, Förster zu werden. Ich wollte draußen im Wald sein, die Natur erleben und mit ihr arbeiten. Voraussetzung für diesen Beruf war jedoch die sogenannte „Mittlere Reife“, wozu ich die Schule wechseln mußte. Dieser Traum sollte sich jedoch nicht erfüllen. Ich mußte die Schule ohne Abschluß verlassen. Begegnungen und Erfahrungen mit anderen Menschen veränderten immer wieder meine Pfade und nach und nach meine Prioritäten.

Doch gerade darin liegt für mich rückblickend etwas Bemerkenswertes:

Ein Traum muss nicht immer bis zum Ende des Lebens derselbe bleiben.

Manche Träume darf man verwirklichen. Andere dürfen sich verändern oder sogar in den Hintergrund treten. Das ist kein Scheitern. Ein Lebensweg entsteht nicht allein aus dem, was man sich vornimmt, sondern auch aus dem, was einem begegnet.

Dabei hat zweifellos auch das Glück seinen Anteil.

Ich möchte deshalb meinen Lebensweg keinesfalls als eine Geschichte darstellen, in der alles von mir geplant, erkämpft und erreicht wurde. Tatkraft und eigenes Bemühen gehören dazu – aber ebenso Menschen, die einem begegnen, Situationen, die sich ergeben, und manchmal schlicht der glückliche Zufall, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Im Rückblick sehen wir die Meilsteine meines Lebens …

Die Meilsteine seines Lebens in Kurzform
als Abschnitte ...

Kindheit

Im Zweifamilienhaus seiner Großeltern lebte ich im Dachgeschoß mit meinen Eltern und dem Bruder. Mein Großvater lebte mir vor, wie autarkes Leben möglich ist, d.h. die Familie weitest gehend selbstbestimmt zu versorgen ...

Schulzeit

begann zunächst ohne Probleme, doch hier lernte ich den Unterschied zwischen Pädagogen und Paukern. Ein Lehrer, der den Schülern das Wissen durch "Auswendiglernen" des Lehrstoffs vermitteln will, fand bei Heinz keinen folgsamen Schüler ...

Berufsausbildung

Im Bewerbungsgespräch in einem Unternehmen des Maschinenbaus erhielt ich trotz meines katastrophales Zeugnisses einen Ausbildungsvertrag zum Industriekaufmann. Die Abschlußprüfung legte ich vorzeitig und mit der Note "gut" ab und wurde als Sachbearbeiter in die Finanzbuchhaltung übernommen ...

Wehrersatzdienst

ich entschied mich bei der Wahl zwischen Feind und Gegner nicht für die Bundeswehr sondern als Arbeitgeber für den BGS anstatt der Polizei, da hier nur 18 Monate zu leisten waren anstatt 24 Monate

Erwerbsleben

Tätigkeiten als Industriekaufmann im Maschinenbau und der Dentalbranche, als Führungskraft und zuletzt Unternehmer und Berater ... stets begleitet von von hierarchiefreien Strukturen, mit dem Ziel, NUTZEN für ANDERE zu bringen => EKS ...

Freizeit + Fortbildung

Neben allen Vereins-Aktivitäten mit Sport und Spaß gab es Weiter-bildungen im Bereich BWL, VWL, Steuerrecht, TQM, etc. die den Blick über einige Fachgebiete hinaus eröffneten:
Bürgertbeteiligung
Demokratie stärken
Soziale Projekte
Nachhaltige Zukunft
= Natur > Mensch

Erkenntnisse

aus dem Erwerbsleben, Freizeit und Fortbildung sammeln+veröffentlichen Mensch + Natur
Mehrheit : Minderheit
TOP : DOWN
Mensch, Gruppe, Masse
EQ + IQ
Geld : Macht

Zusammenfassung

Zuletzt der Verweis auf die Stiftung MAINTALER

Erleben + Hinterfragen unserer Systeme, Benennen entdeckter Webfehler und deren Ursachen mit

Dialoge verbinden

Suche nach sozialen, kulturelle und gesellschaftliche Partnern + Projekten mit Schnittmengen. Austausch mit dem Ziel Konsens oder Konsent !

Wegweiser

Mensch und Ereignisse, die als Wegweiser den Pfad meines Leben bestimmten

Region Verbunden

Verwurzelt in Maintal und der Region, die Zentralisierung und Hierarchie nur in natürlicher Form folgt

Heinz Joachim Pethke – Meilensteine eines Lebens

Meine Beobachtung

Je mehr Verantwortung hinzukam, desto deutlicher wurde eine Beobachtung: Viele Probleme entstehen nicht durch einzelne Menschen, sondern durch die Regeln und Anreizsysteme, innerhalb derer Menschen handeln. Diese Einsicht führte vom Blick auf Personen zum Blick auf Systeme.

Gründung eines Unternehmens

Eine prägende Erfahrung war die Einführung von Investitionsregeln, die ausschließlich kurzfristige Rentabilität berücksichtigten. Dabei entstand die Frage, ob wirtschaftlicher Erfolg langfristig nicht stärker von Vertrauen, Qualität, Innovation und Verantwortung abhängt als von kurzfristigen Kennzahlen.

Gemeinsam mit Kollegen aus Entwicklung und Produktion entstand daraus der Entschluss, einen anderen Weg zu versuchen. Die Gründung eines eigenen Unternehmens sollte nicht nur wirtschaftlichen Erfolg ermöglichen, sondern auch zeigen, ob Zusammenarbeit mit mehr Eigenverantwortung und weniger Hierarchie funktionieren kann.

Die folgenden Jahre bestätigten viele dieser Annahmen. Das Unternehmen entwickelte sich erfolgreich und erreichte schließlich eine führende Marktstellung. Entscheidend war dabei aus Sicht der Beteiligten nicht die Größe des Unternehmens, sondern die Erfahrung, dass Menschen unter geeigneten Rahmenbedingungen oft mehr leisten als unter Kontrolle und Vorgaben.

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Vom Überblick zum Weitblick

Mit dem Verkauf des Unternehmens endete zwar ein wirtschaftlicher Lebensabschnitt, die eigentlichen Fragen blieben jedoch bestehen: Warum funktionieren manche Systeme besser als andere? Wem dienen bestehende Strukturen? Welche Folgen haben Regeln, Anreize und Machtverhältnisse für das Zusammenleben der Menschen?

Diese Fragen führten über gesellschaftliches Engagement, politische Erfahrungen und die Beschäftigung mit demokratischen Prozessen schließlich zur systematischen Analyse gesellschaftlicher Strukturen.

Heute steht weniger die Suche nach Einfluss oder Ämtern im Vordergrund als die Suche nach Zusammenhängen. Der Weg führte von Beobachtungen in der Natur über Erfahrungen in Unternehmen bis hin zur Untersuchung gesellschaftlicher Systeme.

Aus einzelnen Einblicken entstand ein Überblick. Aus dem Überblick entwickelte sich ein gewisser Weitblick. Dieser erhebt keinen Anspruch auf endgültige Wahrheiten. Er beruht vielmehr auf der Erkenntnis, dass hinter vielen sichtbaren Ereignissen tieferliegende Strukturen wirken und dass das Verstehen dieser Strukturen oft wichtiger ist als die Betrachtung einzelner Erscheinungen.

Der Lebensweg ist daher weniger die Geschichte eines Erfolges als die Geschichte einer fortdauernden Suche nach den Ursachen hinter den Wirkungen – nach dem, was Goethe als „des Pudels Kern“ bezeichnete.

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